START    AKTUELLES   TERMINE

      

CHIRON ALL GLOBE
Synthese:
Mensch – Natur – Kultur – Kreativität - Bildung – Forschung – GesundSein - Erholung – Bewegung – Genuss –
Wirtschaft und Gemeinnützigkeit



> Aktuelles
  

Leserbrief zu „Freizeitpark: Breite Mehrheit im Rat“, RP vom 03.11.2015

  
Ratsmitglieder sprechen sich für Mega-Freizeitpark aus
Fragen an die Ratsmitglieder von CDU, SPD, FDP, FWG und Pipa

·     Ein Vorvertrag soll angeblich mit den Herren Siegfried Markus Brudermann und Nidal Alhossary geschlossen werden. Ein Vorvertrag ist rechtlich bindend und verpflichtet zum Abschluss des Hauptvertrages. Ein Vorvertrag enthält unter anderem konkrete Inhalte hinsichtlich der Vertragsparteien, des Vertragsgegenstands - klare Definition des Projekts, der Höhe des Investitionsvolumens, der Haftung der Vertragsparteien. Die „eigentlichen Investoren“ stehen noch nicht fest und es gibt lediglich einen „Folder“ über die Idee eines Mega-Freizeitparks. Sind die Computeranimationen im Folder die einzige Grundlage für einen Vorvertrag? Wer wären die Vertragspartner eines Vorvertrages – die Stadt Mönchengladbach, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BImA, Investoren, Betreiber, die Herren Siegfried Markus Brudermann und Nidal Alhossary? Die „arme“ Stadt Mönchengladbach mit über 1,2 Milliarden Euro Verschuldung kann kein Vertragspartner sein, die WFMG haftet als GmbH lediglich mit 50.000 Euro. Und wenn die Herren Brudermann und Alhossary die Vertragspartner würden, wurde ihre Bonität geprüft und für ausreichend befunden hinsichtlich der Haftungsfragen bei einem angegebenen Investitionsvolumen  von 1,4 Milliarden Euro?

Oder ist etwa eine Absichtserklärung (Letter of Intent) vorgesehen, die rechtlich nicht bindend ist. Wenn ja, weshalb dann eine selbst auferlegte 4-Monats-Sperrfrist für weitere sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten? Und wer sind hier die möglichen Vertragspartner?

Ist die BIMA als wirtschaftliche Verwalterin des Geländes für die Allgemeinheit bereit, einen Vorvertrag oder Letter of Intent unter solchen Gegebenheiten mit irgendeinem Vertragspartner einzugehen?

Sind als Vertragspartner die beiden Herren Siegfried Markus Brudermann aus Österreich - Dawant Company Ltd., Hongkong; Snow Emotion Invest Ltd.; Snow Emotion International Ltd., London, - und Nidal Alhossary, Nidal al Hossary, Nedal El Hossary – eingetragener Kaufmann e.K.; BCS Network; Chairman Seasons Global FZCO, Dubai - aus dem hessischen Hanau im Gespräch? Haben alle diejenigen Ratsmitglieder, die Interesse daran haben, eine Idee eines Mega-Freizeitparks in Betracht zu ziehen, jemals recherchiert, wer diese Herren sind und was hinter ihren Firmen steht? Und welche rechtliche Haftung eine Ltd. beinhaltet?

Dem Folder
http://www.theseasons.eu/folder.pdf ist folgendes Impressum zu entnehmen:

DAWANT COMPANY LIMITED
http://www.dawantcompany.com/
4th & 5th Floor
Central Tower
28 Queens Road Central
Hong Kong
Company Nr. 223752

SEASONS GLOBAL FZCO  http://www.theseasons.eu
Dubai Silicon Oasis Headquarters Building
4th Floor, C & D Wing
P.O.Box 341041, Dubai Silicon Oasis
Dubai U.A.E.
Company Licence No: 5139/2014

Nedal El Hossary „Marketing in 1001 Nights“:  http://www.bcs-network.com/projects/

Bei den vorangehenden Internetauftritten handelt es sich zum Teil um einseitige Websites ohne Inhalt, ohne Projektvorstellungen, lediglich mit dem Hinweis: Projects - “Coming soon”.

Haben sich die Ratsmitglieder persönlich in Tilburg, wo sich der größte Freizeitpark der Niederlande - De Efteling – befindet, erkundigt, ob dieser angedachte Mega-Freizeitpark der Stadt Tilburg vorgestellt wurde, und wenn ja, ob überhaupt ein Interesse besteht, wie von den Herren Brudermann und Alhossary behauptet?

·     In der am 02.11.2015 stattgefundenen Ratssitzung konnte WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus Bedenken der Ratsmitglieder, „das Projekt sei allzu wolkenkuckuckshaft mit einigen Fakten zerstreuen“ (RP). Wie können die verantwortlichen Ratsmitglieder zu einer Befürwortung einer solchen wolkenkuckuckshaften Idee kommen? Und welches sind die Fakten, die Herr Schückhaus angeführt hat?

·     Es existiert kein Investor für die das angegeben Investitionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro. Wie kommt Herr Ulrich Schückhaus zu der Versicherung den Ratsmitgliedern gegenüber, dass die Stadt kein Risiko trage? Wer trägt die Kosten für die Vorverhandlungen, Reisekosten und gegebenenfalls für die Planung seitens der Stadt Mönchengladbach, wenn keine Investoren oder finanzierende Banken gefunden werden oder die Vertragspartner von der rechtlich nicht bindenden Absichtserklärung (Letter of Intent) zurücktreten?

·     Die von Ulrich Schückhaus angeführte Wirtschaftlichkeitsstudie vergleicht die Standorte Tilburg und Mönchengladbach. Das Ergebnis dieser Studie, Mönchengladbach als wirtschaftlichere Lösung darzustellen, ist auch mit gesundem Menschenverstand offensichtlich: In Tilburg ist ja bekanntlich bereits der größte Freizeitpark der Niederlande – De Efteling.

·     Ist die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in diese Vorverhandlungen eingebunden und wie sieht sie diese Idee im Hinblick auf die Erstunterbringung von Flüchtlingen und Migranten? Und wie stellt sich die Ministerpräsidentin zum Abriss von 2000 Gebäuden mit größtenteils guter Bausubstanz auf dem Gelände des ehemaligen JHQ, um die Idee des Freizeitparks machbar zu machen, während gleichzeitig Hunderttausende von Flüchtlingen keine Unterkunft haben oder in Zelten und Hallen überwintern müssen, bei derzeit ständig steigender Migrantenzahl?

·     26 Millionen Kinder und Jugendliche sind nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung in der Europäischen Union von Armut und Ausgrenzung bedroht. Damit sind die Jüngeren die größten Verlierer der Wirtschafts- und Schuldenkrise der vergangenen Jahre in der EU (DIE ZEIT online 27.10.15). Mönchengladbach ist die drittärmste Stadt in NRW (WAZ 06.10.15), KiTas fehlen, Schulen und Straßen sind marode, bezahlbare Wohnungen fehlen. Wie können vor diesem Hintergrund die Mönchengladbacher Ratsmitglieder eine Idee eines Mega-Freizeitparks mit Hotels, Villen, Shopping-Galerien befürworten, der vordergründig erkennbar nur elitären Kreisen zugänglich wäre? Und welches Mitgefühl haben die Ratsmitglieder, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft eines angedachten Luxus-Vergnügungsparks Flüchtlinge mit all ihrer Not, Angst und Armut untergebracht werden?

·     Ist die Sanierung und Wiederherstellung der Infrastruktur für die Flüchtlingsunterkünfte, die von Steuergeldern finanziert wird, ein Verkaufsargument für die Veräußerung des Geländes? Sind Flüchtlinge hier Mittel zum Zweck?

„Man sieht nur mit dem Herzen gut…“ (Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz). Die Lösung ist CHIRON ALL GLOBE, das international ausgerichtete Integrationsprojekt, eine Synthese Mensch – Natur – Kultur - Kreativität – Bildung – Forschung – GesundSein - Erholung – Bewegung – Genuss – Wirtschaft sowie Gemeinnützigkeit, dient ALLem und ALLen.

Alle sind herzliche eingeladen, CHIRON ALL GLOBE gemeinsam weiter zu realisieren.

 


© Unternehmen CHIRON UG  

  

   

ÜBERSICHT / SITEMAP   GLOSSAR    KONTAKT    IMPRESSUM