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21.09.2015  Offener Brief


Zu „Freizeitpark im JHQ“

In einem Bericht der Rheinischen Post vom 18.09.2015 heißt es, „Die Stadt würde das Gelände von der Bima erwerben, um es dann an die Investoren weiterzuverkaufen.“ Da stellt sich doch sofort die Frage: Warum kauft der Investor das Gelände nicht direkt von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BImA? Hat die Stadt Mönchengladbach mit ihren über 1,2 Milliarden Euro Schulden die finanzielle Kapazität für eine Transaktion, die das Risiko birgt, dass der Investor vorzeitig abspringt? Und muss die BImA nicht die Bonität eines Käufers prüfen, sondern auch das Risiko einer Investition – Vergnügungspark – und eines Investors aus dem Ausland - Arabien, bevor sie eine Liegenschaft des Bundes verantwortungsbewusst „nach kaufmännischen Grundsätzen“ verkauft? Immerhin untersteht die BImA der Rechtsaufsicht des Bundesfinanzministeriums.

Zum Risiko eines Vergnügungsparks drängt sich der in der RP angeführte Vergleich „Disney-World-Dimension“ mit Disneyland Paris auf. „Der Schatten über Disneys Milliardengrab in Europa - Seit 20 Jahren macht Disneyland Paris seinen Eigentümern Sorgen. Nur in einem Jahr erreichte der Freizeitpark die schwarzen Zahlen… Der Abbau des riesigen Schuldenberges von zuletzt 1,8 Milliarden Euro dürfte bis ins Jahr 2024 dauern“ [DIE WELT 12.04.2012].

Es gibt bereits einen Vergnügungspark in Mönchengladbach, der von der Stadt subventioniert wird – das Borussia-Stadion. Die Borussia VFL 1900 Mönchengladbach GmbH steht bei der Stadt Mönchengladbach mit über 52 Millionen Euro in Rückstand. Der Kredit mit Zinsen wurde damals Borussia für den Stadionneubau gewährt. Borussia sollte gemäß Vertrag ab 2012 pro Jahr 4 Millionen Euro zurückzahlen, so sie denn wirtschaftlich dazu in der Lage sind. Im Jahr 2012 betrug Borussias Umsatz 122 Millionen Euro, der Gewinn 15 Millionen. Auf Drängen von Herrn Königs ließ sich die damalige Ampel-Koalition auf eine Vereinbarung ein, die Rückzahlung erst 2018 zu beginnen. Und das bei einer ständig tickenden Schuldenuhr, die man auf der Homepage der Stadt Mönchengladbach verfolgen kann.

„Die Seasons-Betreiber müssen auf eigene Kosten für eine neue Unterkunft für die Asylbewerber sorgen, die dort bald untergebracht werden sollen“[RP]. Im Grundgesetz ist die Würde des Menschen verankert. Sollen hier Flüchtlinge - Menschen, die aus Notsituationen kommen - zum Spielball politischer und wirtschaftlicher Interessen werden? Die Flüchtlingssituation in der Region steht erst am Anfang; Millionen Flüchtlinge drängen nach Deutschland. Weltweit sind 50 bis 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Das Gelände des ehemaligen JHQ mit seiner weitgehend intakten Infrastruktur und Wohn-Bebauung, mit Schulgebäuden und Kindergärten bietet unter anderem ideale Bedingungen zur Unterbringung der Flüchtlinge. „Zentrales Ziel von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands SPD ist die Bildungsgerechtigkeit und die Aufstiegschance für Kinder aus bildungsfernen Schichten“ [wikipedia].

„Nach christlichem Verständnis sind Mensch, Natur und Umwelt Schöpfung Gottes“, heißt es im Grundsatzprogramm der Christlich Demokratischen Union CDU. Gott hat demnach den Menschen nach seinem Bilde geschaffen, woraus sich die Würde des Menschen als schützenswertes Gut herleitet. Der Mensch wird zugleich als Teil der kosmischen Schöpfung angesehen, über die er daher nicht frei verfügen darf, sondern die ihm von Gott zur Bewahrung anvertraut wurde [wikipedia].
In Übereinstimmung mit dem Inhalt des Grundsatzprogramms lautete der geleistete Eid der Bundeskanzlerin „… so wahr mir Gott helfe!“.

CHIRON Holistic LIFE & HEALTH Concept mit dem CHIRON ALL GLOBE ist die Realisierung.

Im Grundsatzprogramm von Bündnis 90/Die Grünen aus dem Jahr 2001 heißt es: „Eine solidarische Gesellschaft freier Menschen in einer intakten Umwelt – das ist unsere Vision.“ Hier stellt sich die Frage, wie weit die in Auftrag gegebenen und Kosten verursachenden Gutachten zur Natur und Umwelt auf dem Gelände des ehemaligen JHQ fortgeschritten, und zu welchem Ergebnis sie gekommen sind.

A propos Kosten: Wie hoch sind eigentlich die Kosten der Verwaltung für die Aktivitäten, um Großvergnügungsveranstaltungen auf dem Gelände des ehemaligen JHQ „machbar“ zu machen? Und wer übernimmt diese Kosten, auch diejenigen, die immer wieder in der Presse genannt wurden?

Allen Politikern sei ans Herz gelegt, nach der „Goldenen Regel“ zu verfahren, einem alten und verbreitetem Grundsatz der praktischen Ethik: „Behandle andere so, wie du von anderen behandelt werden willst.“

 


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